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Merck erweitert Multiple Sklerose-Entwicklungspipeline


20.09.2011
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Analystin vom Bankhaus Lampe, Leslie Iltgen, stuft die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) weiterhin mit "halten" ein.

Die Merck KGaA habe gestern bekannt gegeben, dass man die weltweiten Exklusivrechte an PI-2301, einem experimentellen Medikament zur Behandlung von Multiple Sklerose (MS), erworben habe.

Key facts seien: Das Medikament sei von Peptimmune Inc. entwickelt worden. PI-2301 habe die Phase 1b für Multiple Sklerose durchlaufen und werde nun in Phase II der klinischen Studien eintreten. Der Erwerb von PI-2301 umfasse die weltweiten Exklusivrechte für Entwicklung und auch Vermarktung. Bei dem Präparat handle es sich um ein Peptid-Copolymer der zweiten Generation, das mutmaßlich die regulierende Reaktion des Immunsystems verstärke und unter Merck zur Behandlung von MS zur Anwendung kämen, einer Erkrankung von der weltweit mehr als zwei Millionen Menschen betroffen seien.

Mit dem Zukauf erweitere Merck seine Entwicklungspipeline im MS-Bereich. Mit Rebif (Interferon beta-1a), einem krankheits-modifizierenden Arzneimittel zur Behandlung der schubförmigen MS, das in mehr als 80 Ländern registriert sei, gehöre Merck bereits zu den marktführenden Unternehmen auf dem Gebiet der MS. Neben einem effizienten Life-Cycle-Mangagement (bspw. neue Formulierungen von Rebif®) habe man sich auch zum Ziel gesetzt die eigene Produktpipeline mittels Zukäufen bzw. Partnerschaften und Einlizenzierungen zu stärken. Der Erwerb der Exklusivrechte an PI-2301 sei dafür ein Beispiel.


Darüber hinaus würden die Analysten mit weiteren Zukäufen bzw. Einlizenzierungen rechnen - nicht nur im MS-Bereich, um auch jüngste Rückschläge im Pharmageschäft bzw. Pipeline-Schwächen zu kompensieren (bspw. Entwicklungsstopp bei Cladribin, Erbitux Umsatzschwäche, Wettbewerbsdruck in Japan bei Avastin).

Auswirkungen auf die Analystenschätzungen bzw. Anlageurteil habe der Zukauf nicht, zumal sich das Präparat erst in der frühen Phase II befinde und es noch einige Jahre dauern dürfte, bis das Präparat auch tatsächlich zugelassen werde. Jedoch dürfte es sich positiv auf der Sentimentseite auswirken.

Neben Schwächen im Pharmaproduktportfolio (s.o.) sei Merck derzeit noch eingebunden mit der Integration von Millipore. Im Flüssigkristallgeschäft sei die Nachfrage insbesondere in Asien unverändert hoch, jedoch habe der Wettbewerb weiter zugenommen. Vor diesem Hintergrund erscheine den Analysten die FY-Guidance (Gesamterlöse zw. 10 bis 10,4 Mrd. EUR und operatives Ergebnis in Höhe von rund 1 Mrd. EUR) immer ambitionierter.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die Merck-Aktie unverändert mit "halten". Das Kursziel werde bei 59,00 EUR belassen. (Analyse vom 20.09.2011) (20.09.2011/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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